Batman: Soul of the Dragon Review: Ein von Bruce Lee und James Bond inspiriertes DC-Abenteuer der 70er Jahre

Schnallen Sie Ihre Schlaghosen an, drehen Sie die Discokugel und schnappen Sie sich Ihre Nunchakus. Der dunkle Ritter kehrt in einem groovigen Karate-Chopping-Retro-Animationsabenteuer der 70er Jahre zurück. Batman: Seele des Drachen ist eine originelle Geschichte, die von Bruce Lee inspirierte Action mit einer James-Bond-Storyline mischt. Der Caped Crusader ist eigentlich eine Nebenfigur des arschtretenden Richard Dragon (Mark Dacascos). Die Entstehungsgeschichte von Bruce Wayne (David Giuntoli) wird mit einem japanischen Meister und einer Kohorte von Verbündeten aktualisiert. Die Handlung ist manchmal dünn, aber der Film bietet eine lustige und interessante neue Sicht auf den geliebten Superhelden.


Batman: Seele des Drachen beginnt in den siebziger Jahren mit einem Geheimagenten, Richard Dragon, der die Villa eines zwielichtigen Millionärs infiltriert. Der schlangenäugige Jeffrey Burr (Josh Keaton) hat etwas Unheimliches an sich. Richard findet einen ominösen Hinweis. Nach einer hochfliegenden Flucht, er reist nach Gotham City wieder mit einem alten Freund in Kontakt treten.

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Bruce Wayne ist fassungslos, Richard in seinem Penthouse zu finden. Der Film zeigt Bruce als jungen Mann mit Problemen. Er reist zu einem geheimen Kloster, das auf einem schneebedeckten Berg versteckt ist. Von der Schuld am Mord seiner Eltern belastet, bittet Bruce den weisen O-Sensei (James Hong), ihn zu trainieren, das Böse zu besiegen. Bruce wird Richard, Shiva (Kelly Hu), Jade (Jamie Chung), Ben Turner (Michael Jai White) und Rip Jagger (Chris Cox) vorgestellt. O-Senseis Schüler treten während des zermürbenden Trainingsregimes brutal gegeneinander an. Bruce lernt schnell, dass sein Ruhm und Reichtum von den anderen Schülern mit Verachtung betrachtet werden.

In der Gegenwart informiert Richard Bruce, dass O-Senseis wertvollster Besitz von einem Kult namens Kobra gejagt wird. Sie müssen die Auszubildenden wieder zusammenbringen, um Kobra daran zu hindern, ihren abscheulichen Plan umzusetzen. Aber die Schüler von O-Sensei trennten sich nicht auf freundschaftliche Weise. Ein verheerendes Ereignis im Kloster überschattet ihr Schicksal. Sie müssen ihre bittere Vergangenheit überwinden, um einen wirklich monströsen Feind zu besiegen.

Der Film ist im Wesentlichen eine Kombination aus Enter the Dragon und Live and Let Die . Es ist vollgepackt mit Kampfsportduellen, Verfolgungsjagden mit hoher Geschwindigkeit und von Schlangen inspirierten übernatürlichen Themen. Die Protagonisten stammen aus der Comicserie „Richard Dragon, Kung Fu Fighter“ aus den Siebzigern. Lady Shiva, Bronze Tiger und O-Sensei bleiben in der Nähe des Bildmaterials. Richard Dragon wird zu einer asiatischen Figur im Stil von Bruce Lee. Hardcore-Batman-Fans könnten durch seinen Status als Nebencharakter abgeschreckt werden. Ich fand es erfrischend, Bruce Wayne in einem anderen Licht zu sehen. Er muss nicht der härteste oder tödlichste Held sein, um etwas zu bewirken.


Regisseur Sam Liu und Drehbuchautor Jeremy Adams übertreiben den Siebziger-Schtick. Sie hätten es ein wenig zurückdrehen können. Der Disco-Score fing nach einer Weile an, mir auf die Nerven zu gehen. Die Handlung ist gut, aber es gibt vereinzelte Schwachstellen. Die Trainingsszenen und ein spannender dritter Akt machen die Pausen wieder wett. Die Charakterentwicklung ist auf der ganzen Linie anständig, aber Richard Dragon brauchte mehr Exposition. Er ist der Star dieser Show. Es wird nie erklärt, wie er ins Kloster kam und O-Senseis bester Schüler wurde.



Batman: Seele des Drachen verdient sein R-Rating mit blutiger Gewalt, ausgereiften Themen und einer verstörenden Sexszene. Dies ist kein Film für jüngere Kinder, sollte aber für ein jugendliches Publikum in Ordnung sein. Die Animation erledigt die Arbeit. Es ist nicht zu auffällig, aber die Kampfszenen sind gut inszeniert. Das Ende wird die Zuschauer definitiv überraschen. Batman: Seele des Drachen ist eine Produktion von Warner Bros. Animation. Es ist derzeit als digitaler Download verfügbar und wird am 26. Januar auf Blu-ray/DVD veröffentlicht Warner Bros.-Startseite Unterhaltung.